Olympisches Gastspiel

Viele Sportarten wurden im Laufe der Geschichte der olympischen Spiele zu den Spielen zugelassen und später wieder ausgeschlossen. So erging es auch dem Handball.

Zumindest der damals vorwiegend gespielten Variante Feldhandball. Dieser wurde in Form des Feldhandballs nur ein einziges Mal bei Olympischen Spielen durchgeführt. In Berlin 1936 wurde Feldhandball im olympischen Turnier gespielt. Dies jedoch nur aus einem Grund.

Adolf Hitler hatte sich damals zielstrebig für die Austragung des Turniers eingesetzt. Der Hintergrund: Deutschland dominierte damals international überragend im Feldhandball.

Hitler erhoffte sich somit eine goldene Medaille. Wie erwartet gewann Deutschland das Turnier und besiegte im Endspiel Österreich. Dabei stellte sich ein weltweiter Zuschauerrekord ein.

Denn das Endspiel fand vor 100.000 Zuschauern statt. Bis heute ist dieser Rekord bei Handballspielen ungebrochen.

Während und nach den Jahren des Zweiten Weltkrieges wurde der Handball erst langsam wieder aufgebaut. 1949 war es dann soweit und der noch heute existierende Deutsche Handballbund DHB konnte gegründet werden.

In der weiteren Folge der Entwicklung des Handballes gewannen Deutsche Mannschaften sechs von bis dahin 7 ausgetragenen Weltmeisterschaften.